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Mein Haus stand in Sulukule

ein Film von Astrid Heubrandtner,

ab 25. November im Kino!

 

Dokumentarfilm l A l 2010 l 94 min I OmdU l Digi


 

Sulukule war im prüden Istanbul jenes Viertel, in dem bis in die frühen Morgenstunden gefeiert, getanzt und gelacht werden konnte, was Türken wie Touristen gleichermaßen zahlreich zu schätzen wussten. Die seit Jahrtausenden ansässigen Roma verarmten zusehends, nachdem diese Art der Lebenserhaltung per Gesetz ab den 1990er Jahren verboten wurde. Im Hinblick auf Istanbuls Status als Weltkulturerbe 2010 wurde schließlich ein Stadtsanierungsplan vorgelegt, der die völlige Schleifung des inzwischen verelendeten Stadtteils Sulukule beinhaltete. Die Bewohner/innen hatten die Wahl, sich ihre Grundstücke weit unter dem Marktwert abkaufen zu lassen - oder schlicht enteignet zu werden. Am Ende siegte hier die von staatlicher Seite erzwungene und akut forcierte Gentrifizierung.


Astrid Heubrandtners Dokumentation begleitet im Zeitraum von 2008 bis 2010 die letzten drei Jahre des aussichtslosen Kampfes der ursprünglichen Bewohner/innen von Sulukule gegen ihre übermächtigen Gegner.


 

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